Gartenkalender

Tipps und Tricks zur aktuellen Jahreszeit. Von unseren Experten zusammengestellt.


Oktober

ICH LAUB‘ ES WEHT

Zeig her deine Blätterpracht.

Schätze der Natur! Herbstlaub kann zwar nervig, aber auch durchaus nützlich sein.
Hier erfährst Du, was du damit alles anstellen können.
Es eignet sich zum Beispiel hervorragend als Schutz vor Kälte für abgeräumte Beete oder unter Sträuchern. Sobald die Bäume ihre farbenfrohe Blätterpracht verlieren und der Boden langsam aber sicher durch einen bunten Laubteppich ersetzt wird, stellen sich viele die Frage „Wohin bloß mit dem ganzen Laub?“
Auf der Terrasse oder gepflasterten Wegen entwickelt sich das Laub schnell zu einem rutschigen Blattteppich. Daher sollte ihre Terrasse und Laufwege immer  von Laub befreit sein.
Durch das nasse Laub können Pflanzen mit Fäulnis reagieren.
Der Rasen hingegen bekommt durch den Lichtmangel unschöne braune Flecken.

Allerdings ist Laub nicht überall unerwünscht.
Unter Bäumen, Sträuchern, Stauden und abgeräumten Blumen- und Gemüsebeeten kannst Du Laub schnell in ein ökologisches Düngemittel umwandeln.
Durch die Aufschichtung und anschließende Verrottung des Laubs können reichhaltigen Humus gewonnen werden, mit dessen Hilfe deine Pflanzen im nächsten Frühling wieder in voller Pracht erblühen können. Um die Verrottung zu beschleunigen sollte das Laub leicht in den Boden eingearbeitet werden, was den positiven Nebeneffekt hat, dass es nicht wieder weggeweht wird.
Für diese Art der Kompostierung eignen sich besonders Laub von Blütensträuchern und Obstgehölzen, da dieses besonders schnell verrottet.

Zusätzlich isoliert das Laub ihre Pflanzen und schützt sie so vor kalten Temperaturen.
Wichtig: Die verbliebenen Blätter solltest Du im Frühling unbedingt entfernen, damit deine Pflanzen an genügend frischen Sauerstoff und Sonnenlicht gelangen.


Sonnige Aussichten im herbstlichen Garten.

Die Farben Grün und Braun dominieren Deinen Garten, welcher langsam aber sicher in seine Ruhephase geht. Wenn Du es etwas bunter magst, kannst Du bereits jetzt noch Lichtblicke für den nächsten Herbst pflanzen.

Heimische Herbstblumen.
Ein dunkles Rot, lila-violett, rosa oder weiß… Dieser Farbakzente können mit Astern auch im Herbst genossen werden. Astern sind typische Herbstblüher und fühlen sich an einem sonnigen Platz im Beet besonders wohl. Je nach Art und Struktur des Beetes kannst Du zwischen niedrigeren Kissenastern, kleinblütigen Myrtenastern oder hohen Buschastern wählen.
Die farbigen Blüten wirken besonders gut in Kombination mit Gräsern. Auch Schmetterlinge und Bienen erfreuen sich an dieser Nahrungsquelle, da zu dieser sonst nur noch weniger Alternativen zur Verfügung stehen. Die Farbenpracht der Astern bleibt je nach Sorte und Witterung bis Anfang November erhalten.

Als alternative Herbstblume bietet sich die Chrysantheme an, die je nach Sorte von August bis November blüht. Die Chrysantheme eignet sich optimal als kleiner Farbtupfer vor der Haustür, oder auf der Terrasse, da sie wochenlang haltbar sind. Chrysanthemen können auch in den Garten gepflanzt werden. Hierbei solltest Du aber beachten, dass Chrysanthemen keinen Frost vertragen. Als besonders winterhart hat sich die Sorte „Poesie“, mit ihrer weißen Blühte, bewährt. Den Standort für ihre Chrysanthemen sollte mit Bedacht gewählt werden. Je sonniger und windgeschützter der Platz im Garten, desto länger lässt sich die Blütezeit ausdehnen.


Erntezeit für unseren Liebling des Monats!

Der Kürbis ist wieder zurück. Die Erntezeit bei Winterkürbissen ist von Sorte zu Sorte unterschiedlich. Wir verraten Dir, wie Du den perfekten Erntezeitpunkt für Deinen Kürbis mit ein paar kleinen Tricks schnell herausfinden kannst.

Sobald die Wachstumsphase der Kürbisse beendet ist trocknen ihre Stiele aus und verholzen.
Ist der Stiel also stark verholzt, so kannst Du deinen Kürbis bedenkenlos ernten.
Auch die Farbe des Kürbisses lässt erkennen, ob der Kürbis bereits ausgereift ist. Zum Ende der Reifephase sollte Dein Kürbis eine satte Farbe haben. Eine weitere Möglichkeit deinen Winterkürbis auf Reife zu prüfen ist die Klopfprobe. Dabei sollte ein hohles Geräusch entstehen.

Achte aber darauf, dass du nicht zu spät erntest! Der Kürbis verträgt nämlich keinen Frost und sollte deshalb vor dem ersten Frost geerntet werden. Während der Ernte selbst solltest Du darauf achten, dass Du den Kürbis nicht beschädigst. Durch Quetschungen oder anderweitige Beschädigungen kann der Fäulnisprozess ausgelöst werden. Um die Vermehrung von Bakterien und Pilzen zu vermeiden, sollte der Kürbis gründlich gewaschen werden. Wenn Du deine Ernte anschließend trocken lagerst, wirst Du lange Freude an deinem Kürbis haben.