Der Herbst

Und Laub wird zu Gold.

Der Baum- und Strauchschnitt ist ein wesentliches Element der Baumerhaltung, denn der richtige Schnitt formt die Baumkrone, stärkt die Äste und beugt Pilzbefall vor. Bevor Du mit der Arbeit beginnst, gilt es sich einen Überblick zu verschaffen. In welche Richtung sollen die abgesägten Äste fallen? Sind alle Gegenstände und Personen aus dem Sicherheitsumkreis verschwunden? In welcher Reihenfolge sind welche Äste zu kürzen oder abzusägen? Setze die Schnittfläche schräg an und schneide schwere Äste in Etappen mit den geeigneten Scheren von SIENA GARDEN, um den Schnitt des Baumes richtig auszuführen. Diese Aspekte sind wesentlich für einen gesunden Schnitt damit das Wasser von der Schnittwunde ablaufen kann und so Infektionen verhindert. Beachten sollte man einen passenden Abstand des Schneidepunktes zum Baumstamm, um diesen nicht versehentlich zu verletzen. Außerdem solltest Du auch die nach innen wachsenden oder behindernden Äste entfernen. Denke allerdings daran Deine Bäume rechtzeitig zu schneiden, denn bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt schädigt der Frost die Schnittwunden. Welche Schere Du jeweils einsetzen solltest, erfährst Du im Bereich „Scherenratgeber - Wann nutze ich welche Schere“.

Neben dem Schneiden der Bäume solltest Du das herabfallende Laub mit einem Fächerbesen von SIENA GARDEN zusammenfegen. Das Laub schädigt ansonsten den Rasen oder wird zur Rutschbahn, wenn es nass auf der Terrasse liegen bleibt. Doch nicht überall ist das gefallene Laub unerwünscht. Setze das Geschenk der Natur sinnvoll für Dich ein! Türme das Laub unter Bäumen, Sträuchern und Stauden zu einer kleinen Schicht auf und arbeite es in abgeräumten Blumen- Gemüsebeeten mit der Gartenkralle leicht in den Boden ein, sodass mit etwas Erde bedeckt das Laub nicht weggeweht und die Verrottung beschleunigt wird. Durch diese Maßnahmen bildet sich schon bald frischer, reichhaltiger Humus der dazu beiträgt, dass im nächsten Frühling die Pflanzen wieder in voller Pracht erblühen können. Ein Blätterdach über den Pflanzen sorgt für Wärme und Isolierung und schützt damit vor kalten Temperaturen. Achtung! Die im Frühjahr noch verbliebenen Blätter solltest Du unbedingt entfernen - denn nur so gelangt genügend frischer Sauerstoff und Sonnenlicht an die Pflanzen.

Eine schöne Alternative wäre das Anhäufen von Laub zu Igelnestern, um den kleinen Tieren durch den Winter zu helfen. Das kleine dämmerungs-, sowie nachtaktive Tierchen wird sich revanchieren, denn Ungeziefer und Schädlinge stehen ganz oben auf seiner Speisekarte. Und da die Igel auf vegetarische Kost verzichten, musst Du nicht um Dein Obst- oder Gemüsebeet bangen!

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