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Bewässerung im Sommer: So gießt Du Deine Pflanzen richtig


Wasser ist für die Pflanzen im Garten lebensnotwendig. In den Sommermonaten von Juni bis September reicht der natürliche Regenfall oft nicht aus, sodass Du selbst aktiv werden musst. Die richtige Bewässerung unterstützt die Pflanzen dabei, ein gesundes Wurzelwerk und wichtige Nährstoffe zu bilden. Zu wenig, aber auch zu viel Wasser können hingegen schädlich sein. Dabei kommt es auch auf die Art des Gießens an, damit das Wasser richtig aufgenommen wird. Wir erklären Dir, wie’s geht.

1. Das richtige Wasser

Am besten eignet sich Regenwasser – der natürliche Freund der Pflanzen. Regenwasser verändert den Mineralgehalt und pH-Wert des Bodens kaum und ist meist weniger kalkhaltig als Leitungswasser. Einige Pflanzen, wie Hortensien, Azaleen oder Rhododendron, vertragen kein kalkreiches Wasser. Daher lohnt sich eine Zisterne oder Regentonne im Garten.

2. Der richtige Zeitpunkt

Der beste Zeitpunkt zum Gießen ist in den frühen Morgenstunden. Bei starker Sonneneinstrahlung verdunstet ein Großteil des Wassers direkt wieder, ohne dass die Pflanzen es aufgenommen haben – deshalb sollte nicht in der Mittagshitze gegossen werden. Das morgendliche Gießen kann außerdem helfen, dass Schnecken und Pilze fernbleiben.

Nicht alle Pflanzen benötigen im Sommer täglich Wasser. Du kannst an der Farbe der Erde erkennen, ob sie noch feucht ist. Ist die Erde hell und staubig, und die Pflanze lässt vielleicht bereits die Blätter hängen, ist es höchste Zeit zu gießen.

3. Die richtige Menge

Noch wichtiger ist die Menge beim Gießen. Dabei gilt: Lieber einmal viel gießen als mehrmals wenig. Bei häufigem Gießen mit kleinen Wassermengen dringt die Feuchtigkeit nicht in die tieferen Bodenschichten ein. Dann bilden die Pflanzen nur kurze Wurzeln aus. Pflanzen lassen sich konditionieren: gießt man seltener, aber dafür intensiver, wird das Wurzelwerk länger und stärker und erreicht auch bis in tiefe Bodenschichten. Diese trocknen auch weniger schnell aus.

💡 Faustregel: 1 Liter Wasser durchfeuchtet eine 1cm tiefe Bodenschicht.

Für ein Gemüsebeet ist an trockenen Sommertagen mit einer Menge von 10 bis 15 Litern pro Quadratmeter zu rechnen. Das entspricht ungefähr einer mittelgroßen Gießkanne. An besonders heißen Tagen und in Zierbeeten mit durstigen Blühpflanzen können auch 20 bis 30 Liter nötig sein.

4. Die richtige Gießart

Gieße Deine Pflanzen direkt am Boden. So gelangt das Wasser gleich zu den Wurzeln. Außerdem mögen einige Pflanzen das Wasser von oben nicht – Tomaten zum Beispiel können davon aufplatzen. Bleiben die Blätter und Früchte der Pflanzen zu lange feucht, können sich Pilzerkrankungen bilden. Vermeide es deshalb, die Pflanze komplett abzubrausen. Achte außerdem darauf, einen passenden Wasserstrahl zu verwenden: zu harte Brausen können den Boden aufschwemmen oder die Pflanzen beschädigen.

5. So wird die Bewässerung noch einfacher

✓ Pflanzenvielfalt: Eine große Vielfalt an Pflanzen und unterschiedlichen Wuchshöhen hilft, den Garten vor dem Austrocknen zu schützen und spart somit Gießwasser. Hecken und Stauden schützen Gemüsebeete und Rasenflächen vor Wind und spenden Schatten. Bäume kühlen ihre Umgebung ebenfalls durch ihren Schatten und ihre Verdunstung herunter. Eine “wilde Ecke” oder Wildblumenwiese im Garten erleichtert den Aufwand im Sommer ebenfalls: diese müssen nämlich nicht zusätzlich bewässert werden.

✓ Speicherfähigkeit erhöhen: Wenn Du Kompost in die Erde einarbeitest, erhöhst Du seine Fähigkeit, Wasser zu speichern. Auch eine Mulchschicht schützt den Boden vor schneller Verdunstung und versorgt die Beete gleichzeitig mit Nährstoffen. Verteile einfach eine dünne Schicht auf dem Boden.

✓ Bewässerungssysteme nutzen: Automatische Bewässerungssysteme nehmen Dir die aufwendige Arbeit ab. Für den Rasen sind Rasensprenger bestens geeignet. In Beeten kannst Du Sprüh- oder Perlschläuche verwenden. Perlschläuche sorgen für eine konstante Tröpfchenbewässerung und ist somit bestens für empfindliche Pflanzen geeignet.

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