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Anzucht: Was ist das eigentlich?

So ziehst Du Deine eigenen Lebensmittel an 


Immer mehr Menschen träumen davon, ihre eigenen Lebensmittel anzubauen. Kein Wunder, denn die eigene Ernte ist nachhaltig, gesund und erfüllt uns mit Stolz und Freude. Die Anzucht ist eine jahrhundertealte Tradition und meint das Heranziehen einer Pflanze vom Samenkorn bis zum ersten Umtopfen. Wir wollen also im wahrsten Sinne des Wortes „zurück zu den Wurzeln“. Aber warum Anziehen, wenn man auch einfach Jungpflanzen kaufen und direkt einpflanzen kann? 

Anzucht hat einige relevante Vorteile: 

Die Sortenauswahl: Du möchtest lieber gelbe statt grüne Zucchinis auf dem Teller haben? Kein Problem, mit der eigenen Saat kannst Du genau das anbauen, was Du wirklich haben möchtest.

Der Preis: Saatgut ist günstiger als Jungpflanzen.

Die Natürlichkeit: Du musst Dir keine Sorgen mehr darum machen, womit die Pflanzen aus dem Bau- oder Supermarkt behandelt wurden. 

Die Freude am Gärtnern: Du kannst Deine Schützlinge dabei beobachten, wie sie langsam wachsen und eine neue Liebe zur Natur entdecken. 

Jeder kann Anzucht erlernen - dafür braucht es nur ein bisschen Wissen, das richtige Zubehör und eine Portion Geduld. Egal wie viel Platz Dir zur Verfügung steht – ein ganzer Acker hinter dem Haus, ein Hochbeet auf dem Balkon oder auch nur eine Fensterbank in der Küche – mit der passenden Ausstattung fühlen Deine Pflänzchen sich überall wohl. Wir zeigen Dir, was Du bei Deiner ersten Anzucht beachten solltest.

Erfolgreich anziehen 

Wie erfolgreich Deine Anzucht ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab: 

  • Keim- und Wachstumstemperatur 
  • Feuchtigkeit 
  • Licht 
  • Substrat 

Du kannst mit der Anzucht im Haus bereits zum Ende des Winters beginnen. So ist eine konstant warme Temperatur gegeben. Insbesondere mediterrane Pflanzen müssen dringend vorgezogen werden, bevor sie im Frühling ins Freie umziehen dürfen. 

Zwiebeln, Salate, Kohl, Bohnen und Hülsenfrüchte kannst Du bereits im Februar aussähen. Die meisten Obst- und Gemüsesorten (z.B. Kartoffeln, Zucchini, Gurke, Kürbis und Tomaten) folgen dann im März oder April. 

Einige frühe Sorten haben eine längere Keimzeit - hierzu zählen Paprika, Chili und Aubergine. Mit diesen kannst Du ebenfalls schon ab Februar starten.

Welche Methoden gibt es?

Kokosquelltabletten - der praktische Klassiker

Das Anzuchtsubtrat darf nicht zu nährstoffreich sein, um die Keimlinge zu schonen. Kokosquellerde ist bestens für die Anzucht geeignet. Die Quelltabletten sind komprimiert und verwandeln sich beim Kontakt mit Wasser in ein locker-luftiges Substrat. Die Jungpflanzen können anschließend mitsamt der Quelltablette direkt verpflanzt werden. Die Tablette bietet den jungen Wurzeln beim ersten Umtopfen Schutz und Halt.

Hydroponik - innovativer Anbau auf Wasserbasis

Die Hydrokultur ist eine faszinierende Methode, Pflanzen anzubauen –ohne Erde. Dabei wird die Nährstoff- und Wasserzufuhr genau kontrolliert, was für ein optimales Wachstum und eine ertragreiche Ernte sorgt. In unseren SIENA GARDEN Hydroponik-Sets nutzen wir spezielle Quelltabs, die beste Wachstumsbedingungen bieten, aber nicht zerfallen. Die Tabs stehen in einem Wasserbad, das Du einfach nur gemäß dem Wasserstandsanzeiger auffüllen musst. Umpflanzen ist nicht nötig: die Pflanzen können bis zur Ernte in der Hydrokultur bleiben. Somit ist diese Methode besonders hygienisch und mit geringem Pflegeaufwand verbunden.

Tontöpfe - durchlässige Allrounder

Ton ist ein hochwertiges und langlebiges Material. Die Tontöpfe können Jahr für Jahr wiederverwendet werden und haben zudem eine schöne Optik. Die Beschaffenheit von Ton fördert die Wasserverdunstung und sorgt für eine gute Luftzirkulation – so kommt es nicht zu schädlicher Staunässe. Durchlässiger Ton lässt sich auch als Semi-Hydrokultur verwenden – dabei werden die kleinen Anzuchttöpfe in Wasser gestellt und nehmen die Flüssigkeit mit dem sogenannten “Kapillareffekt” durch den Ton auf.

Microgreens - junges Superfood

Als Microgreens werden junge, bereits essbare Keimpflanzen bezeichnet. Schon im frühen Stadium enthalten sie eine sehr hohe Dichte an Vitaminen und Mineralien – und sind somit wahre Superfoods. Die wohl bekanntesten Microgreens sind Kresse und Klee. Aber auch Erbsen, Radieschen, Karotte und Kohl lassen sich als Microgreens anbauen. Nur 7-14 Tage dauert es, bis Du die kleinen Sprösslinge ernten und verspeisen kannst. Gerade für Kinder ist diese Methode gut geeignet, da schnell Ergebnisse sichtbar werden und der Anbau auch ohne grünen Daumen garantiert gelingt.

Zimmergewächshaus - Dein Indoorgarten

Du möchtest direkt in Deinem Wohnbereich Kräuter anbauen und Gemüse anziehen? Zimmergewächshäuser sind eine gute Möglichkeit, um für konstante Wachstumsbedingungen zu sorgen. Die Abdeckung bewahrt die Feuchtigkeit und Wärme, welche die Pflänzchen zum Sprießen benötigen. Damit die Luft dennoch zirkulieren kann und sich keine Staunässe bildet, sollten Belüftungsschlitze vorhanden sein. Stelle Dein Zimmergewächshaus am besten auf die Fensterbank, sodass genügend Licht an die Pflanzen kommt. Dann steht dem Erfolg Deiner Anzucht nichts mehr im Wege.

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